
Holger Karsten Schmidt Neue Rezensionen zu Holger Karsten Schmidt
Holger Karsten Schmidt ist ein deutscher Drehbuch- und Romanautor. Holger Karsten Schmidt (* September in Hamburg) ist ein deutscher Drehbuch- und Romanautor. Inhaltsverzeichnis. 1 Leben; 2 Sein Pseudonym Gil. Drehbuch- und Romanautor. Holger Karsten Schmidt, geboren in Hamburg, ist seit vielen Jahren einer der erfolgreichsten Drehbuchautoren Deutschlands. Zuletzt wurde. von Holger Karsten Schmidt · (97). 9,99 €. Im Namen des Herzens Ein Serienmörder im hohen Mittelalter. Der junge Schmied Isenhart versucht ihm als früher. Er ist erfolgreicher Drehbuchautor und schreibt seit auch Romane: Holger Karsten Schmidt, Autor des NDR Buch des Monats "Die Toten. Beliebtestes Buch: IsenhartHolger Karsten Schmidt kommt am in Hamburg zur Welt. Nach seinem Abitur studiert er Germanistik und.

Holger Karsten Schmidt Unsere Empfehlung für Sie
Gluthitze liegt über Marnow, dem malerischen Ort an der Planänderung Seenplatte. Seinen neuen Roman, zu dem Fortsetzungen geplant sind, hat Schmidt seiner Mutter gewidmet: "Das erste Buch, das ich schrieb, habe ich meinem Vater gewidmet. Ein umwerfend spannender Roman aus einer Zeit, in der der freie Geist mit Denkverboten rang — und die uns gar nicht so fern erscheint. Daniel Mellem: "Die Erfindung des Countdowns". Er hat seine 5 Sterne voll verdient. Wann, Kammerad nicht jetzt ist die Zeit, Kristen Steward Seiten lange Romane zu lesen.Holger Karsten Schmidt Alle Bücher von Holger Karsten Schmidt Video
DevArt - Karsten Schmidt
Next page. Immer mehr ist Elling körperlich gezeichnet — zur Platzwunde am Kopf gesellt sich eine Kratzspur vom Streifschuss am Hals. Wann, wenn nicht jetzt ist die Zeit, tausende Seiten lange Romane Stage Deutsch lesen. Zurück zum Seitenanfang. Nun versuchen Historiker, das Geschehen zu rekonstruieren. Doch je tiefer er in diese fremde Welt eintaucht, desto mehr beginnt er zu zweifeln. Der Mörder ist schnell gefasst und gerichtet. Als ich darüber las, was für ein Skandal das war, war mir sofort klar, dass ich das nicht nur als Drehbuch umsetzen 100 Staffel 4, sondern auch als Roman. Holger Karsten Schmidt - Alle Bücher von Holger Karsten Schmidt
Als ich darüber las, was für ein Skandal das war, war mir sofort klar, dass ich das nicht nur als Drehbuch umsetzen möchte, sondern auch als Roman. Seine Herkunft ist ihm wichtig. Holger Karsten Schmidt, geboren in Hamburg, ist ein erfolgreicher deutscher Drehbuchautor. Er studierte Germanistik, Politik- und. Holger Karsten Schmidt, geboren in Hamburg, studierte Germanistik und Politikwissenschaft in Mannheim. – folgte ein Drehbuchstudium an der. der deutsch-deutschen Geschichte auszugraben. Holger Karsten Schmidt ist mit „Die Toten von Marnow“ ein echter Pageturner gelungen. Name, fe_typo_user. Anbieter, Literatur-Couch Medien GmbH & Co. KG. Zweck, Dieses Cookie gewährleistet die Kommunikation der Webseite mit dem. Gluthitze liegt über Marnow, dem malerischen Rocker Film an der Mecklenburgischen Seenplatte. Ehrlich gesagt, war ich im ersten Moment geschockt, konnte das gar nicht fassen. Dann schreibt uns in den Kommentaren bis einschliesslich Eine Mordserie, deren Ursprung tief in der deutsch-deutschen Geschichte liegt, mächtige Gegenspieler und moralische Abgründe: Frank Elling und Lona Mendt ermitteln in einem Liebeskomödie Filme Von 2019 Fall, bei dem nichts ist, wie es scheint und der ihnen alles abverlangt. Möglicherweise beteiligt sich sogar der Autor daran, aber das wird später bekannt gegeben : "Isenhart" wurde unter dem Titel "Isenhart - Die Jagd nach dem Seelenfänger" übrigens auch verfilmt, unter anderem mit Schauspielerin wie Sebastian Ströbel und Jeanette Biedermann. Und seiner Sehnsucht, zu verstehen, Holger Karsten Schmidt die Welt im Innersten zusammenhält - dabei immer auf der Hut vor der katholischen Inquisition. Die Versunkene Stadt Z Movie4k mehr ist Elling körperlich gezeichnet — zur Platzwunde am Kopf gesellt sich eine Kratzspur vom Streifschuss am Hals. Anno Domini Doch ehe die Rostocker Kommissare erste Ermittlungsergebnisse zusammentragen können, sterben weitere Menschen. Warum es sich lohnt, diese zehn Romane und ihre skurrilen Helden zu kennen.
Sind wir jetzt fertig? Haben Sie die Schulterfraktur gesehen? Klaus nickte. Wider Erwarten schwieg Dudek und schaute zu Boden. Vielleicht rang er um Fassung, vielleicht pr ä gte er sich auch nur das Muster der Fliesen ein, das war schwer zu sagen.
Dann endlich nickte der Mann. Aber bereiten Sie mal jemanden auf eine Mondlandung vor, wenn Sie selbst noch nie dagewesen sind. Endlich sah Dudek ihn wieder an durch sein unvorteilhaftes Kassengestell.
Aber das macht es nicht leichter. Es ist nie leichter, wenn man es jemandem anlasten kann. Schauen Sie sich sein Gesicht an.
Es sieht schlimm aus. Sind Sie zufrieden? Kurz war Stille. Dudeks Blicke tasteten ihn ab. Dann gab er etwas von seiner Haltung auf, er sackte ein wenig in sich zusammen.
Derselbe harmlose Mann hat das hier befohlen. Die Geste seiner rechten Hand umfasste Benjamin Gerstmann und all die Grausamkeiten, die ihm widerfahren waren.
Der konnte sich wehren, verstehen Sie? Und es dauert, bis man Kilo totgepr ü gelt hat. Dies sind Belegexemplare des Verlags. Marotten, Gesten, sprachliche Eigenheiten.
Wie sie nach und nach mit der Handlung verschmelzen, mit den anderen Figuren zu interagieren beginnen. Da besucht man als Autor Freunde, geht durch den Wald, kocht, schaut in den Abendhimmel, fährt über die Autobahn - und diese beiden sind stets dabei, sie hausen im Hinterkopf.
Am Ende, bei den letzten Zeilen, muss man sie gehen lassen. So, wie ein Kind aus dem Haus geht, irgendwann, und man mit offenem Herzen in der Tür steht.
Oktober im Handel. Ein Interview zum Hintergrund vom Der, den Sie damals verhaftet haben. Raten Sie mal, was er sich Perfides ausgedacht hat, um sich an Ihnen zu rächen.
Der Gedanke, Bootz, diesen Vorzeigepolizisten, diesen ethisch Unbestechlichen in eine Situation zu bringen, in der er zwei Menschenleben gegeneinander abwägen muss, um eines von beiden zu retten, war für mich nicht nur der erlösende Gedanke, sondern gleichzeitig auch ethische Grundsatzfrage, die ich im Gewand eines Tatorts verhandeln konnte.
In dem Augenblick, in dem wir sie für uns oder unsere Kinder in Anspruch nehmen, müssen wir sie auch anderen zubilligen. Und in dem Augenblick, in dem wir sie anderen verwehren, verwirken wir auch unseren Anspruch auf sie.
Was übrigens in der aktuellen Debatte um Flüchtlinge manchem Mitmenschen entfallen zu sein scheint. Als Täter wählte ich selbst Opfer: ein biederes Ärzteehepaar aus unserem Alltag, das das Martyrium seiner Tochter Mareike und den Mord an ihr auch 15 Jahre später nicht verarbeitet, sondern diese Zeit vielmehr genutzt haben, um einen Racheplan bis ins Detail zu ersinnen.
Tilman P. Gangloff, einer unserer besten Kritiker auch, wenn man von ihm Prügel bezieht :. Roland Suso Richter hat die Figuren mit viel Fingerspitzengefühl inszeniert.
Mich haben bei diesem Tatort besonders die dunklen, kontrastreichen Bilder von Kameramann Jürgen Carle fasziniert.
Und auch der Soundtrack rundet diesen Trip in die Finsternis ab. Das Wesen eines Dilemmas ist ja, dass es ausweglos ist. Und das wollte ich bis in seine letzte Konsequenz steigern, so dass das Zerschlagen des Dilemmas nur darin bestehen kann, dass Sonntag, Ich wusste, ich würde über meine zwei Begegnungen mit Henning Mankell eines Tages schreiben.
Der Vollständigkeit halber und auch, weil seine Mission in Afrika zeitlos ist und mit seinem Tod nicht in Vergessenheit geraten soll.
Ich wollte es schreiben, wenn es an der Zeit ist. Zu seinem Als kurze Notiz im Blog. Nun ist es viel zu früh an der Zeit.
Herr Mankell kam mir in seinem Beisein nur zweimal über die Lippen. Beim zweiten Mal grätschte er in seiner freundlichen aber bestimmten Art dazwischen: Ich bin Henning.
Ich las ihn, empfand ihn als düster und spannend, das Ende mochte ich nicht. Es war unentschlossen. Aber der Roman war Folie für ein Anliegen.
Etwas über Afrika zu erzählen. Die Bavaria-Produzenten und ich trafen ihn in einem Lokal in Grünwald, wohin die Bavaria damals gerne aus ihren kleinen Besprechungswaben wechselte, wenn jemand Wichtiges umgarnt werden musste.
Henning wirkte unaufgeregt und gelassen aber nicht nachlässig. Braune, klare Augen. Das Gesicht von dieser Silbermähne umrahmt.
Seine Notizen hatte Henning aufs Deckblatt geschrieben. Ich glaube, einer hatte drei Bücher dabei. Die sind auf Schwedisch, wandte er zwar ein, reichte sie mir aber.
Danach lud er uns alle nach Maputo ein. Er war der Meinung, wir sollten den Schauplatz seines Romans und die Menschen, die dort leben, kennenlernen, bevor wir den Film machen.
Nun, natürlich bedeutete das, dass die Bavaria unsere Reisekosten übernehmen musste. Da Henning aber selbst als Teilzeit-Reiseführer fungieren wollte, käme er in Frankfurt für die Weiterreise nach Johannesburg und dann Maputo dazu.
Und da Henning Business flog, flog ich zum ersten Mal in meinem Leben auch Business, denn man erwirbt nicht die Rechte an einem Bestseller und bucht dann Hennings Gäste in eine andere Klasse.
Die ganze Woche über trafen wir Henning im Zuge unsere Rechercheausflüge in und um Maputo immer wieder.
Entweder zeigte er uns selbst bestimmte Gebäude, erzählte Anekdoten, konfrontierte uns mit Geschichten oder vermittelte uns Treffen - zum Beispiel mit dem Leiter der Deutschen Botschaft.
Nach unseren Eindrücken. Unseren Gedanken. Henning war ein sehr aufmerksamer Zuhörer. Zu meinem Glück sprach er sehr gut Deutsch, so dass er überwiegend von meinem Englisch verschont bleib.
Er entführte uns an einem Abend ins Teatro Avenida, das er mit aufgebaut hatte. Ein Theater in Maputo, das es so vor Henning Mankell nicht gegeben hatte.
Mit einheimischen Schauspielern. Natürlich führten sie ein Stück in ihrer Landessprache auf, und es waren für mich sehr lange anderthalb Stunden auf einem Holzstuhl, der nicht weicher wurde.
Aber die Begeisterung der Schauspieler war ansteckend, und wie sie später Henning umringten, das war, als drängten die Kinder zu ihrem Vater.
Egal, wo wir uns in Maputo aufhielten, nahezu überall war Henning bei der Bevölkerung bekannt. Als ein Freund der Stadt. Als ein Freund der Menschen dort.
Und Henning hatte immer ein offenes Ohr für jeden - auch Fremde -, der sich an ihn wandte, weil er ihn kannte oder wiedererkannte.
Das wusste die Regie ebenso wie die Produktion, und ich hatte ja freie Hand bekommen, das zu richten und wollte das natürlich in einer Form vollenden, die sich homogen ans Werk anfügte.
Also fragte ich Henning, was er sich bei diesem und jenem gedacht habe. Ich war stinksauer. Denn der Roman gibt eben keine Antworten auf meine Fragen.
Er ermunterte mich, mir selbst die Antworten zu geben. Und er gab uns zu verstehen, dass die Tat vor Ort, das aktive Kümmern um die Bedürfnisse der Mosambikaner, ihm wichtiger war als der Film darüber — den er gleichwohl unterstützte.
Er ist vor Ort gegangen. Er hat sich selbst ein Bild gemacht, er hat sich persönlich engagiert, er hat selbst mit angepackt. Und zwar über Jahrzehnte.
Egal wie spät es in dieser Woche vor 9 Jahren in Maputo wurde, auch zu vorgerückter Stunde war er immer hellwach und mit Leidenschaft aber auch kühlem Kopf dabei, wenn es um die Belange Afrikas ging.
Im wahrsten Sinne des Worte unermüdlich. Ich bin mir sicher, dass Hennings Tod in Maputo besonders beweint werden wird. Weil ein Freund gegangen ist, weil er Stimme jener war, die selbst keine haben oder deren eigene zu leise ist, und auch, weil er für seine Überzeugung keine Kompromisse einging.
Er war da unbestechlich. Auf seine Art präparierte Henning uns für den Film, der vor uns lag. Das Deckblatt habe ich natürlich noch.
Gegen sie soll er ermitteln. Denn der Wettmarkt ist nach dem Drogenhandel der lukrativste Markt der Welt. Da ich es immer wieder gefragt werde — Was schreiben Sie lieber, Drehbücher oder Romane?
Im Gegensatz zu seinem Kollegen fand er das politisch unkorrekte Ende witzig, weswegen es wieder von mir implementiert wurde.
Also sprang der Produzent ein und übernahm die Kosten für die Stoffentwicklung. Dieses sind Irrwege, die ein Drehbuch bzw.
Schandmaien hätte ebenso gut wegen wechselnder Personalkonstellationen unverfilmt bleiben können. Er dreht und wendet eine Szene lange, bevor er mich anruft und fragt, ob er an der etwas übersehen oder missverstanden hat.
Und er ruft selten an. Am Samstag, den Uns war nur klar, dass wir drei unsere Zusammenarbeit fortsetzen wollen.
So entstand im September vor zwei Jahren das Konzept. Es gibt nichts Schlimmeres als mit einem Redakteur oder Regisseur an einem komischen Moment zu arbeiten, der eine ganz andere Auffassung von Humor hat.
Ich kann sehr über Loriot lachen. Nun gibt es viele, die drüber lachen können, wenn sich im Film einer in die Hose macht oder sich übergibt.
Zwischen diesen beiden Humorverständnissen ist die Schnittmenge im Nanobereich. Das meine ich ganz ohne Wertung. Humor ist eben Geschmackssache.
Und es wäre für mich ein Alptraum, mit so jemandem, der auf Unterleibswitze steht, eine Komödie entwickeln zu müssen.
Das war dann sogar dem Sender zu dreist. Er ergibt sich aus dem Ernst. Nicht aus dem Ausrutschen auf der Bananenschale.
Notfalls mit Gewalt. Ich wollte auch kein behauptetes Drama, das den Zuschauer am Ende entspannt gehen lässt — das wird ihm nicht vergönnt sein. Ich habe die Skurrilität zurückgenommen, weil sie in einer Reihe irgendwann in den Verdacht des Selbstzwecks gerät und man sie — um Kontinuität zu bewahren — jedes Mal auf Biegen und Brechen erneut herstellen muss.
Das kann sehr bald als behauptetes Element unangenehm auffallen. Henny Reents als "Lona Vogt". Einer allerdings, der dem Format in meinen Augen sehr dienlich ist.
Und ob Hinnerk Schönemann wirklich nur wegen seiner Menschenscheu nach Schwanitz gekommen ist — oder ob es dafür einen viel dramatischeren Grund gibt.
Marleen Lohse als "Jule Christiansen". Es ist spannend und ein Kreuz zugleich: Wenn man als Autor von einer Produktionsfirma für die Adaption einer wahren Geschichte angefragt wird.
Wahre Geschichte bedeutet für den Autor neben der Recherche, die einem heute kein Sender mehr bezahlt, in erster Linie, einen authentischen aber vor allem behutsamen Umgang mit den real Beteiligten zu finden.
Insbesondere dann, wenn sie nicht mehr am Leben sind. Weil sie sich nicht mehr zur Wehr setzen können. Simone Höller kam als Produzentin mit einem Stoff auf mich zu, der ihren Mann, Luca Zamperoni, lange beschäftigt hatte.
Auch hier war das Opfer tot. Vor Gericht nach anderthalb Jahren von einem Mord freigesprochen wurde der Mann von seinem Umfeld weiterhin als Täter verleumdet.
Er zog weg, an den Rand. Und starb dort. Einige derer, die ihn gefoltert oder die Folterungen angeordnet oder gedeckt haben, leben noch.
Sie haben den Kopf aus der juristischen Schlinge gezogen, weswegen wir den Klarnamen des Opfers nicht nennen durften. Nicht mal das.
Wir nannten ihn also Ritter. Dieser Bereich ist sicherlich eine Grauzone, ein Niemandsland, in dem jeder Autor für sich einen klaren Weg finden muss, wo er die Grenze zieht, ab dem er dem Redakteur auf die Finger klopft oder das Projekt verlässt.
Wer sich aber auf sie einlässt, übernimmt die Verantwortung für die innere Wahrheit. Er ist Hüter realer Schicksale.
Der Job des Autors bei der Adaption wahrer Geschichten ist stets die Verdichtung, Verknappung, Figurenfusionierung, weil man das pralle Leben mit all seinen Details unmöglich in 90 Minuten adäquat abbilden kann.
Im Drehbuch habe ich sie auf eines reduziert, da drei Anschläge mit identischem Ausgang redundant sind und ich Filmzeit für andere wichtige Dinge benötigt habe.
Es fehlen zwei Attentate. Die innere Wahrheit ist trotzdem unberührt. Claus war Kommissar gewesen und hatte gegen eigene Kollegen ermitteln müssen, um Ritter zu seinem Recht zu verhelfen.
Claus hat trotzdem die unangenehme Wahrheit ausgegraben, er hat sich in die Sache verbissen und sie mit beeindruckender Gradlinigkeit zu Ende geführt.
Für immer ein Mörder — der Fall Ritter. Montag, Finn Zehenders letzter Fall. Erster Akt. Zweiter Akt. Zuschauer erreichte. Das war ein Überraschungshit, mit dem niemand gerechnet hatte.
Ich erhielt daraufhin den Auftrag, mir eine reihentaugliche Figur für Hinnerk Schönemann auszudenken. Eine Reihe im deutschen Fernsehen zeichnet sich u.
Finn Zehender dagegen musste immer erst die Quote bei der Ausstrahlung abwarten — war die zufriedenstellend, durfte ich mich ans nächste Abenteuer machen.
So ist Finn Zehender, den ich als Reihe konzipieren sollte, nie eine Reihe geworden, sondern ein teils misstrauisch beäugtes Zwischending.
Warum ist das so? Das ist eine Umschreibung, die ich als sehr treffend empfinde. Er passt einfach in keine Schublade, und etwas, was man nicht kategorisieren kann, ist Ich unterlaufe möglichst häufig die Zuschauererwartung, man kann sich so gut wie niemals sicher sein, was als Nächstes passiert, und wenn es passiert, ob es so endet, wie man vermutet.
Action steht neben einer zerdehnten Szene, Ironie neben philosophischer Betrachtung, filigrane Spitzen neben einem platten Spruch, melodramatischer Moment neben Augenblicken echter Bosheit, die Erzähltechniken plot- und character-driven wechseln sich querbeet immer wieder ab etc.
Ich finde, das glückt nicht immer. Dritter Akt. Auf der einen Seite wiederholt sich dieses Konzeptionelle, auf der anderen Seite gibt es nur eine Möglichkeit, nicht mehr um die Quote zu bangen — indem man einfach aufhört.
Mord in Aschberg - Kritik zum Film - Tittelbach. Die taz. Im Sommer erhielt ich den Artikel von der Maran Film in Baden-Baden, eine Bavaria-Tochter, mit dem Wunsch nach einem Treffen, in dem zusammen mit dem SWR die Frage erörtert werden sollte, wie man so eine Geschichte heutzutage im schwäbischen Nirgendwo mit einem einfachen, rechtschaffenen Mann erzählen würde.
Aufgrund des Budgets, das für einen Fernsehfilm zur Verfügung gestellt wird, war umgehend klar, dass die Story sich auf die Charaktere konzentriert und jede Prise Action wohlüberlegt sein muss.
Die Sache character-driven aufzuziehen, war in diesem Fall aber ohnehin das Gebot, zumal das in jedem Film über einen Bankraub die Brücke für Empathie, Überraschung, Unterlaufen der Zuschauererwartung usw.
Das Genre des Bankraubs ist ca. Ich blendete sie daher aus und tat so, als erzählte ich als erster eine Geschichte über einen Bankraub.
Ich entschied mich als Hauptfigur für einen Schreiner, der im Gegensatz zu Finanzprodukten noch Dinge herstellt, die man anfassen kann. Damit so jemand den Pfad der Tugend verlässt, muss viel passieren.
Also habe ich ihn mit dem Rücken zur Wand gestellt — Klaus Roth, so der Rollenname, ist ein hoffnungslos Verzweifelter.
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Visit our What to Watch page. Sign In. Down 80, this week. Writer Actor Special Effects. He is a writer and actor, known for Gladbeck , Le lapin blanc and Mord in Eberswalde Born: September 24 , in Hamburg, Germany.
Filmography by Job Trailers and Videos. Stars of the s, Then and Now. Share this page:. Do you have a demo reel? Add it to your IMDbPage. How Much Have You Seen?
Holger Karsten Schmidt Filmography Video
DevArt - Karsten SchmidtSind wir jetzt fertig? Haben Sie die Schulterfraktur gesehen? Klaus nickte. Wider Erwarten schwieg Dudek und schaute zu Boden. Vielleicht rang er um Fassung, vielleicht pr ä gte er sich auch nur das Muster der Fliesen ein, das war schwer zu sagen.
Dann endlich nickte der Mann. Aber bereiten Sie mal jemanden auf eine Mondlandung vor, wenn Sie selbst noch nie dagewesen sind.
Endlich sah Dudek ihn wieder an durch sein unvorteilhaftes Kassengestell. Aber das macht es nicht leichter. Es ist nie leichter, wenn man es jemandem anlasten kann.
Schauen Sie sich sein Gesicht an. Es sieht schlimm aus. Sind Sie zufrieden? Kurz war Stille. Dudeks Blicke tasteten ihn ab. Dann gab er etwas von seiner Haltung auf, er sackte ein wenig in sich zusammen.
Derselbe harmlose Mann hat das hier befohlen. Die Geste seiner rechten Hand umfasste Benjamin Gerstmann und all die Grausamkeiten, die ihm widerfahren waren.
Der konnte sich wehren, verstehen Sie? Und es dauert, bis man Kilo totgepr ü gelt hat. Dies sind Belegexemplare des Verlags.
Marotten, Gesten, sprachliche Eigenheiten. Wie sie nach und nach mit der Handlung verschmelzen, mit den anderen Figuren zu interagieren beginnen.
Da besucht man als Autor Freunde, geht durch den Wald, kocht, schaut in den Abendhimmel, fährt über die Autobahn - und diese beiden sind stets dabei, sie hausen im Hinterkopf.
Am Ende, bei den letzten Zeilen, muss man sie gehen lassen. So, wie ein Kind aus dem Haus geht, irgendwann, und man mit offenem Herzen in der Tür steht.
Oktober im Handel. Ein Interview zum Hintergrund vom Der, den Sie damals verhaftet haben. Raten Sie mal, was er sich Perfides ausgedacht hat, um sich an Ihnen zu rächen.
Der Gedanke, Bootz, diesen Vorzeigepolizisten, diesen ethisch Unbestechlichen in eine Situation zu bringen, in der er zwei Menschenleben gegeneinander abwägen muss, um eines von beiden zu retten, war für mich nicht nur der erlösende Gedanke, sondern gleichzeitig auch ethische Grundsatzfrage, die ich im Gewand eines Tatorts verhandeln konnte.
In dem Augenblick, in dem wir sie für uns oder unsere Kinder in Anspruch nehmen, müssen wir sie auch anderen zubilligen.
Und in dem Augenblick, in dem wir sie anderen verwehren, verwirken wir auch unseren Anspruch auf sie. Was übrigens in der aktuellen Debatte um Flüchtlinge manchem Mitmenschen entfallen zu sein scheint.
Als Täter wählte ich selbst Opfer: ein biederes Ärzteehepaar aus unserem Alltag, das das Martyrium seiner Tochter Mareike und den Mord an ihr auch 15 Jahre später nicht verarbeitet, sondern diese Zeit vielmehr genutzt haben, um einen Racheplan bis ins Detail zu ersinnen.
Tilman P. Gangloff, einer unserer besten Kritiker auch, wenn man von ihm Prügel bezieht :. Roland Suso Richter hat die Figuren mit viel Fingerspitzengefühl inszeniert.
Mich haben bei diesem Tatort besonders die dunklen, kontrastreichen Bilder von Kameramann Jürgen Carle fasziniert. Und auch der Soundtrack rundet diesen Trip in die Finsternis ab.
Das Wesen eines Dilemmas ist ja, dass es ausweglos ist. Und das wollte ich bis in seine letzte Konsequenz steigern, so dass das Zerschlagen des Dilemmas nur darin bestehen kann, dass Sonntag, Ich wusste, ich würde über meine zwei Begegnungen mit Henning Mankell eines Tages schreiben.
Der Vollständigkeit halber und auch, weil seine Mission in Afrika zeitlos ist und mit seinem Tod nicht in Vergessenheit geraten soll.
Ich wollte es schreiben, wenn es an der Zeit ist. Zu seinem Als kurze Notiz im Blog. Nun ist es viel zu früh an der Zeit.
Herr Mankell kam mir in seinem Beisein nur zweimal über die Lippen. Beim zweiten Mal grätschte er in seiner freundlichen aber bestimmten Art dazwischen: Ich bin Henning.
Ich las ihn, empfand ihn als düster und spannend, das Ende mochte ich nicht. Es war unentschlossen.
Aber der Roman war Folie für ein Anliegen. Etwas über Afrika zu erzählen. Die Bavaria-Produzenten und ich trafen ihn in einem Lokal in Grünwald, wohin die Bavaria damals gerne aus ihren kleinen Besprechungswaben wechselte, wenn jemand Wichtiges umgarnt werden musste.
Henning wirkte unaufgeregt und gelassen aber nicht nachlässig. Braune, klare Augen. Das Gesicht von dieser Silbermähne umrahmt.
Seine Notizen hatte Henning aufs Deckblatt geschrieben. Ich glaube, einer hatte drei Bücher dabei. Die sind auf Schwedisch, wandte er zwar ein, reichte sie mir aber.
Danach lud er uns alle nach Maputo ein. Er war der Meinung, wir sollten den Schauplatz seines Romans und die Menschen, die dort leben, kennenlernen, bevor wir den Film machen.
Nun, natürlich bedeutete das, dass die Bavaria unsere Reisekosten übernehmen musste. Da Henning aber selbst als Teilzeit-Reiseführer fungieren wollte, käme er in Frankfurt für die Weiterreise nach Johannesburg und dann Maputo dazu.
Und da Henning Business flog, flog ich zum ersten Mal in meinem Leben auch Business, denn man erwirbt nicht die Rechte an einem Bestseller und bucht dann Hennings Gäste in eine andere Klasse.
Die ganze Woche über trafen wir Henning im Zuge unsere Rechercheausflüge in und um Maputo immer wieder. Entweder zeigte er uns selbst bestimmte Gebäude, erzählte Anekdoten, konfrontierte uns mit Geschichten oder vermittelte uns Treffen - zum Beispiel mit dem Leiter der Deutschen Botschaft.
Nach unseren Eindrücken. Unseren Gedanken. Henning war ein sehr aufmerksamer Zuhörer. Zu meinem Glück sprach er sehr gut Deutsch, so dass er überwiegend von meinem Englisch verschont bleib.
Er entführte uns an einem Abend ins Teatro Avenida, das er mit aufgebaut hatte. Ein Theater in Maputo, das es so vor Henning Mankell nicht gegeben hatte.
Mit einheimischen Schauspielern. Natürlich führten sie ein Stück in ihrer Landessprache auf, und es waren für mich sehr lange anderthalb Stunden auf einem Holzstuhl, der nicht weicher wurde.
Aber die Begeisterung der Schauspieler war ansteckend, und wie sie später Henning umringten, das war, als drängten die Kinder zu ihrem Vater. Egal, wo wir uns in Maputo aufhielten, nahezu überall war Henning bei der Bevölkerung bekannt.
Als ein Freund der Stadt. Als ein Freund der Menschen dort. Und Henning hatte immer ein offenes Ohr für jeden - auch Fremde -, der sich an ihn wandte, weil er ihn kannte oder wiedererkannte.
Das wusste die Regie ebenso wie die Produktion, und ich hatte ja freie Hand bekommen, das zu richten und wollte das natürlich in einer Form vollenden, die sich homogen ans Werk anfügte.
Also fragte ich Henning, was er sich bei diesem und jenem gedacht habe. Ich war stinksauer. Denn der Roman gibt eben keine Antworten auf meine Fragen.
Er ermunterte mich, mir selbst die Antworten zu geben. Und er gab uns zu verstehen, dass die Tat vor Ort, das aktive Kümmern um die Bedürfnisse der Mosambikaner, ihm wichtiger war als der Film darüber — den er gleichwohl unterstützte.
Er ist vor Ort gegangen. Er hat sich selbst ein Bild gemacht, er hat sich persönlich engagiert, er hat selbst mit angepackt. Und zwar über Jahrzehnte.
Egal wie spät es in dieser Woche vor 9 Jahren in Maputo wurde, auch zu vorgerückter Stunde war er immer hellwach und mit Leidenschaft aber auch kühlem Kopf dabei, wenn es um die Belange Afrikas ging.
Im wahrsten Sinne des Worte unermüdlich. Ich bin mir sicher, dass Hennings Tod in Maputo besonders beweint werden wird. Weil ein Freund gegangen ist, weil er Stimme jener war, die selbst keine haben oder deren eigene zu leise ist, und auch, weil er für seine Überzeugung keine Kompromisse einging.
Er war da unbestechlich. Auf seine Art präparierte Henning uns für den Film, der vor uns lag. Das Deckblatt habe ich natürlich noch.
Gegen sie soll er ermitteln. Denn der Wettmarkt ist nach dem Drogenhandel der lukrativste Markt der Welt. Da ich es immer wieder gefragt werde — Was schreiben Sie lieber, Drehbücher oder Romane?
Im Gegensatz zu seinem Kollegen fand er das politisch unkorrekte Ende witzig, weswegen es wieder von mir implementiert wurde.
Also sprang der Produzent ein und übernahm die Kosten für die Stoffentwicklung. Dieses sind Irrwege, die ein Drehbuch bzw. Schandmaien hätte ebenso gut wegen wechselnder Personalkonstellationen unverfilmt bleiben können.
Er dreht und wendet eine Szene lange, bevor er mich anruft und fragt, ob er an der etwas übersehen oder missverstanden hat.
Und er ruft selten an. Am Samstag, den Uns war nur klar, dass wir drei unsere Zusammenarbeit fortsetzen wollen. So entstand im September vor zwei Jahren das Konzept.
Es gibt nichts Schlimmeres als mit einem Redakteur oder Regisseur an einem komischen Moment zu arbeiten, der eine ganz andere Auffassung von Humor hat.
Ich kann sehr über Loriot lachen. Nun gibt es viele, die drüber lachen können, wenn sich im Film einer in die Hose macht oder sich übergibt.
Zwischen diesen beiden Humorverständnissen ist die Schnittmenge im Nanobereich. Das meine ich ganz ohne Wertung.
Humor ist eben Geschmackssache. Und es wäre für mich ein Alptraum, mit so jemandem, der auf Unterleibswitze steht, eine Komödie entwickeln zu müssen.
Das war dann sogar dem Sender zu dreist. Er ergibt sich aus dem Ernst. Nicht aus dem Ausrutschen auf der Bananenschale. Notfalls mit Gewalt.
Ich wollte auch kein behauptetes Drama, das den Zuschauer am Ende entspannt gehen lässt — das wird ihm nicht vergönnt sein.
Ich habe die Skurrilität zurückgenommen, weil sie in einer Reihe irgendwann in den Verdacht des Selbstzwecks gerät und man sie — um Kontinuität zu bewahren — jedes Mal auf Biegen und Brechen erneut herstellen muss.
Das kann sehr bald als behauptetes Element unangenehm auffallen. Henny Reents als "Lona Vogt". Einer allerdings, der dem Format in meinen Augen sehr dienlich ist.
Und ob Hinnerk Schönemann wirklich nur wegen seiner Menschenscheu nach Schwanitz gekommen ist — oder ob es dafür einen viel dramatischeren Grund gibt.
Marleen Lohse als "Jule Christiansen". Es ist spannend und ein Kreuz zugleich: Wenn man als Autor von einer Produktionsfirma für die Adaption einer wahren Geschichte angefragt wird.
Wahre Geschichte bedeutet für den Autor neben der Recherche, die einem heute kein Sender mehr bezahlt, in erster Linie, einen authentischen aber vor allem behutsamen Umgang mit den real Beteiligten zu finden.
Insbesondere dann, wenn sie nicht mehr am Leben sind. Weil sie sich nicht mehr zur Wehr setzen können. Simone Höller kam als Produzentin mit einem Stoff auf mich zu, der ihren Mann, Luca Zamperoni, lange beschäftigt hatte.
Auch hier war das Opfer tot. Vor Gericht nach anderthalb Jahren von einem Mord freigesprochen wurde der Mann von seinem Umfeld weiterhin als Täter verleumdet.
Er zog weg, an den Rand. Und starb dort. Einige derer, die ihn gefoltert oder die Folterungen angeordnet oder gedeckt haben, leben noch.
Sie haben den Kopf aus der juristischen Schlinge gezogen, weswegen wir den Klarnamen des Opfers nicht nennen durften. Nicht mal das. Wir nannten ihn also Ritter.
Dieser Bereich ist sicherlich eine Grauzone, ein Niemandsland, in dem jeder Autor für sich einen klaren Weg finden muss, wo er die Grenze zieht, ab dem er dem Redakteur auf die Finger klopft oder das Projekt verlässt.
Wer sich aber auf sie einlässt, übernimmt die Verantwortung für die innere Wahrheit. Er ist Hüter realer Schicksale. Der Job des Autors bei der Adaption wahrer Geschichten ist stets die Verdichtung, Verknappung, Figurenfusionierung, weil man das pralle Leben mit all seinen Details unmöglich in 90 Minuten adäquat abbilden kann.
Im Drehbuch habe ich sie auf eines reduziert, da drei Anschläge mit identischem Ausgang redundant sind und ich Filmzeit für andere wichtige Dinge benötigt habe.
Es fehlen zwei Attentate. Die innere Wahrheit ist trotzdem unberührt. Claus war Kommissar gewesen und hatte gegen eigene Kollegen ermitteln müssen, um Ritter zu seinem Recht zu verhelfen.
Claus hat trotzdem die unangenehme Wahrheit ausgegraben, er hat sich in die Sache verbissen und sie mit beeindruckender Gradlinigkeit zu Ende geführt.
Für immer ein Mörder — der Fall Ritter. Montag, Finn Zehenders letzter Fall. Erster Akt. Zweiter Akt. Zuschauer erreichte.
Das war ein Überraschungshit, mit dem niemand gerechnet hatte. Ich erhielt daraufhin den Auftrag, mir eine reihentaugliche Figur für Hinnerk Schönemann auszudenken.
Eine Reihe im deutschen Fernsehen zeichnet sich u. Finn Zehender dagegen musste immer erst die Quote bei der Ausstrahlung abwarten — war die zufriedenstellend, durfte ich mich ans nächste Abenteuer machen.
So ist Finn Zehender, den ich als Reihe konzipieren sollte, nie eine Reihe geworden, sondern ein teils misstrauisch beäugtes Zwischending.
Warum ist das so? Das ist eine Umschreibung, die ich als sehr treffend empfinde. Er passt einfach in keine Schublade, und etwas, was man nicht kategorisieren kann, ist Ich unterlaufe möglichst häufig die Zuschauererwartung, man kann sich so gut wie niemals sicher sein, was als Nächstes passiert, und wenn es passiert, ob es so endet, wie man vermutet.
Action steht neben einer zerdehnten Szene, Ironie neben philosophischer Betrachtung, filigrane Spitzen neben einem platten Spruch, melodramatischer Moment neben Augenblicken echter Bosheit, die Erzähltechniken plot- und character-driven wechseln sich querbeet immer wieder ab etc.
Ich finde, das glückt nicht immer. Dritter Akt. Auf der einen Seite wiederholt sich dieses Konzeptionelle, auf der anderen Seite gibt es nur eine Möglichkeit, nicht mehr um die Quote zu bangen — indem man einfach aufhört.
Mord in Aschberg - Kritik zum Film - Tittelbach. Die taz. Im Sommer erhielt ich den Artikel von der Maran Film in Baden-Baden, eine Bavaria-Tochter, mit dem Wunsch nach einem Treffen, in dem zusammen mit dem SWR die Frage erörtert werden sollte, wie man so eine Geschichte heutzutage im schwäbischen Nirgendwo mit einem einfachen, rechtschaffenen Mann erzählen würde.
Aufgrund des Budgets, das für einen Fernsehfilm zur Verfügung gestellt wird, war umgehend klar, dass die Story sich auf die Charaktere konzentriert und jede Prise Action wohlüberlegt sein muss.
Die Sache character-driven aufzuziehen, war in diesem Fall aber ohnehin das Gebot, zumal das in jedem Film über einen Bankraub die Brücke für Empathie, Überraschung, Unterlaufen der Zuschauererwartung usw.
Das Genre des Bankraubs ist ca. Ich blendete sie daher aus und tat so, als erzählte ich als erster eine Geschichte über einen Bankraub.
Ich entschied mich als Hauptfigur für einen Schreiner, der im Gegensatz zu Finanzprodukten noch Dinge herstellt, die man anfassen kann.
Damit so jemand den Pfad der Tugend verlässt, muss viel passieren. Also habe ich ihn mit dem Rücken zur Wand gestellt — Klaus Roth, so der Rollenname, ist ein hoffnungslos Verzweifelter.
Born: September 24 , in Hamburg, Germany. Filmography by Job Trailers and Videos. Stars of the s, Then and Now. Share this page:. Do you have a demo reel?
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Known For. Gladbeck Writer. Le lapin blanc Writer. Mord in Eberswalde Writer. Mörder auf Amrum Writer. Jump to: Writer Actor Special effects.
Show all 10 episodes. Tatort TV Series 2 episodes, - writer - 3 episodes, - screenplay - 1 episode, - Am Ende geht man nackt
0 Kommentare
Mitaxe · 31.07.2020 um 18:56
Ja, wirklich. So kommt es vor.